Grim Dawn – mal wieder

Grim Dawn – mal wieder

Es ist lange her, dass ich mein damaligen Lieblingsspiel „Grim Dawn“ gespielt habe. So hatte ich auch noch nicht wirklich viel Zeit in das neue Add-On „Forgotten Gods“ gespielt. Und wurde kalt davon überrascht, dass auch ein drittes Add-On bereits in Vorbereitung ist. Bevor dieses dritte Add-On veröffentlicht wird, wollte ich noch einmal das „Forgotten Gods“ anspielen. Und was soll ich sagen: ich bin direkt wieder hängen geblieben, bin angefixt und wieder komplett drin.

Wüstenschiff mal anders. Aber in Szenen wie dieser wird deutlich, dass das Spiel den Ausdruck „düster“ sehr ernst nimmt.

Dabei hat sich an dem grundsätzlich3n Spielprinzip nicht viel geändert – im Gegenteil habe ich das Gefühl, dass die Varianz der verschiedenen Monster sogar abgenommen hat. Sie werden nur in unterschiedlichen „Mutationen“ variiert: manche machen Eisschaden, manche Feuer und so weiter. Auch die Artefakte, die droppen sind wie vorher bunt gemischt und reichlich. Sind es die drei unterschiedlichen Gottheiten, die einen einladen sich anzuschließen? Oder die neue Klasse? Ich kann es tatsächlich nicht sagen, besonders den letzten Punkt nicht, da ich diese Klasse nicht spiele. Vielmehr habe ich meinen Charakter aus dem Hauptspiel genommen und schnitzel mich nun mit diesem durch die düsteren aber wieder liebevoll gemachten Landschaften. Es gibt Wüsten und Oasen zu besuchen, verfallene Tempel und Wüstenlandschaften sowie lavadurchzogene Vulkangegenden. Was es nicht gibt, sind Dinge, die einem das Leben beim Skillen oder im Inventar vereinfachen.

Die neuen Wüstenlandschaften sind spielgemäß schön gestaltet und es ist eine Freude sich durch Wüsten und Oasen zu schnetzeln.

Die Story kann man sich dabei Genre-üblich an drei Fingern abzählen und sie tut nicht wirklich weh: Die drei Götter rufen einen dazu, weil sie sich zusammengetan haben (ja, klingt komisch, ist aber so) um einen sehr mächtigen Emporkömmling zu bekämpfen. Und man kann sich an einem Finger abzählen, wer da die Drecksarbeit machen darf. Dabei ist es egal, für welchen Gott man sich primär entscheidet – es gibt ein paar Story-Details für den Gott aber ansonsten ändert es sich nicht groß. Wiederspielwert generiert sich dadurch nicht gerade. Braucht es aus meiner Sicht aber auch nicht, denn die Story plätschert sehr gefällig dahin und bietet mit den ganzen Nebenquests und den geheimen Arealen, die es auch in diesem Teil wieder gibt, bringt das Spiel sehr viel mit.

Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die neue Erweiterung, die das schon sehr umfangreiche Spiel noch einmal deutlich erweitern wird. Auch dann werde ich gerne noch mal einen Bericht schreiben.

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